Saaten , Beeren und Schalen

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Wacholderbeeren gesiebt  Juniperus  Lebensmittelquälität Mäc Spice Maximize

Wacholderbeeren gesiebt Juniperus Lebensmittelquälität Mäc Spice

Wacholderbeeren ganz gesiebt

nach Europ. Arzneimittelbuch - Lebensmittelquälität

Juniperus communis

geeignet zum Kochen und Braten

Mehr Infos

Verfügbarkeit: sofort

1,20 €

24,00 € pro 1000 Gramm

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten Lieferzeit:


Unser Angebot für Sie:

Wacholderbeeren  -  ganz - gesiebt

Juniperus communis

nach Eur. PH hergestellt und kontrolliert - Lebensmittelgeeignet

schöne saubere Wacholderbeeren für Sauce und Braten

100% reine natürliche Wacholderbeeren

wir liefern in wiederverschließbarem PVC Beutel

Die Beeren sind ganz und behalten somit länger Ihre positiven Inhaltsstoffe.

Für den Einsatz in der Küche:

Für Fleisch- Wild- und Geflügelgerichte, Sauerkraut, Kohl
Rauchfleisch, Fischmarinaden, Spirituosen, Suppen, Saucen,
 zum Pöckeln, beizen und als Tee.

Unsere Teekräuter sind stehts sehr frisch und sehr aromatisch und in bester Qualität. Da können Tees im Filterbeutel oft nicht mithalten.

Probieren Sie es aus, Sie werden den Unterschied mit Sicherheit schmecken.

Teeaufguss: 1 Esslöffel Tee mit ca. 1/4 Liter kochendem Wasser überbrühen.

ca. 5 Minuten ziehen lassen, danach absieben.



Wacholderbeeren

Die Wacholderbeere ist fast nicht mehr aus der Küche wegzudenken, denn sie gibt einen wundervollen und einzigartigen Geschmack. Doch nicht nur das, denn auch bei der Herstellung von Spirituosen, ist die Wacholderbeere ein wichtiger Bestandteil. Aber der Wacholderbeere werden noch viele weitere gute Eigenschaften nachgesagt, die auch bestätigt sind. In der Naturapotheke ist die Beere ebenfalls eine wichtiger Begleiter geworden. In der homöopathischen Medizin findet die Beere oft den Einsatz bei Magen-Darm Erkrankungen. Dabei sind es die ätherischen Öl, welche die Verdauung in Schwung bringen.

Der Wacholder auf dem die Beeren wachsen gehört der Familie der Zypressengewächse an. Dabei handelt es sich um eine immergrüne Pflanze und ist was die Pflege betrifft, vollkommen ohne Ansprüche. Der Wacholder ist eine sehr langsam wachsende Pflanze und erreicht eine Wuchshöhe von maximal 1,5 Meter. Dabei handelt es sich um die Wuchsform eines Strauches. Es gibt aber auch Wacholder der säulenartig wächst. Dann kann die Höhe leicht 10 Meter in der Höhe sein. Grundsätzlich liebt der Wacholder Standorte die sehr hell sind und auch viel Sonne benötigt er für den ordentlichen Wuchs. Das Holz des Wacholderstrauches ist rötlich und daher leicht zu erkennen. Die Blätter sind nadelig und sehr spitz, wobei man sich relativ schnell wehtut. Die Blüten sind unspektakulär und fallen nicht auf, sie sind gelblich-grün. Bei den Blüten handelt es sich um männliche und weibliche, was bedeutet sie sind geschlechtlich. Daher benötigt es also immer zwei Pflanzen um sich gegenseitig bestäuben zu können. Die Zeit der Blüte ist zwischen April und Juni. Der botanische Name des Wacholder ist Juniperus Communis L. Werden die Beeren geerntet, dann können dieses als Heilkraut eingesetzt werden und helfen schon im Ansatz gegen eine Blasenentzündung. Die Beeren aber entfalten erst ihre volle Kraft, wenn diese nach dem ersten Frost geerntet werden. Das Vorkommen ist oft im Süden von Deutschland, hier findet man oftmals komplette Landschaften aus Wacholder. Diese Gegenden werden dann auch als Wacholderheide bezeichnet. Das unverkennbare Aroma ist schon von weite her zu riechen und kennzeichnet auch den Wacholder.

Wacholder in der Heilkunde

Wacholder als Tee fördert die Verdauung, Harnausscheidung und wirkt gegen Sodbrennen. Er unterstützt die Rheuma- und Gicht-Therapie.

Wacholder ist als Diuretikum allerdings so nicht zugelassen. Die diuretische Wirkung kommt durch die nierenreizenden Inhaltsstoffe der Scheinfrüchte zustande. Wacholder darf deshalb nur in Kombination mit anderen Diuretika eingesetzt werden, da die Verwendung des Wacholder als Einzeldroge sonst leicht zu einer Überdosierung und daraus resultierenden Nierenschäden führen kann.

Im Mittelalter fanden Wacholderbeeren unter anderem als Zutat zu Salben bei der Behandlung von Gelenkerkrankungen Verwendung.

Getränke

Die Beeren sind ein wichtiger Rohstoff bei der Alkoholherstellung. Es entsteht Wacholderschnaps beziehungsweise Gin. Auch Spirituosen wie Krambambuli, Steinhäger und Genever gibt die Wacholderbeere die spezielle Geschmacksnote.

Ferner werden Wacholderbeeren auch als Aromastoff für Limonaden, wie zum Beispiel Root Beer oder in Schweden Enbärsdricka eingesetzt.

Junge Triebe des Wacholders werden in Skandinavien bei der Bierherstellung eingesetzt.

Brotaufstrich

In einigen Regionen der Schweiz wird aus Wacholderbeeren ein Konzentrat (Saft) hergestellt, das dann zusammen mit Glukosesirup, Rohzucker, Wasser und Karamellzucker zu dem Brotaufstrich Latwerge verarbeitet wird. Das Rezept für diesen Brotaufstrich wird seit langem mündlich überliefert. Seit ein paar Jahren wird Latwerge bei Großverteilern und in Reformhäusern angeboten.

Die Zapfen des Syrischen Wacholders werden von anatolischen Bergbauern gesammelt und als vitamin- und zuckerreiches Mus namens Andiz Pekmezi genutzt.

Küchennutzung

getrocknete Wacholderbeeren

Im getrockneten Zustand wird die Wacholder-Beere (Kronwittbirl), gebietsweise auch Gewürzbeere genannt, gerne bei der Zubereitung von Sauerkraut, wie auch bei vielerlei Fleischzubereitungen (Sauerbraten, Wildbraten) verwendet.

Gleichfalls ist sie wichtig bei der Herstellung von geräuchertem Fleisch oder Fisch. Die Beeren werden in zerstoßenem Zustand den Pökelmischungen beigegeben, sowohl in die Salzmischungen als auch in wässrige Pökellake. Der Geschmack der Wacholder-Beere fördert die geschmackliche Entwicklung beim Räuchern von Fleisch oder Fisch. In alten Rezepten findet man Angaben wie diese: 8–12 Wacholderbeeren je Kilogramm Speck oder Schinken.

Auch das Holz des Wacholder-Strauches wird in Form von Spänen zu den üblichen Räuchermehlen gegeben, um eine Aromatisierung über den Rauch zu erreichen. In alten Rezepten findet man häufig, man solle Kranewitt-Zweige (Wacholderzweige) zur Räucherglut beigeben, um den Geschmack zu verbessern.

Eine zu hohe Dosierung von Beeren oder Holz führt allerdings zu einer seifigen Geschmacksnote.

Weitere Nutzung

Wacholder-Holz, -Zweige und -Beeren werden gerne zum Verräuchern verwendet. Wacholder-Rauch gilt als reinigend und desinfizierend und wurde schon im Mittelalter verwendet. Er riecht sehr holzig und gleichzeitig frisch; die Rauchentwicklung ist mäßig bis stark.

Wacholder wird im Bogensport als sogenanntes Bogenholz verwendet, wobei das Holz dann für mindestens 2 Jahre abgelagert wird. Danach wird der vorbereitete Stamm geviertelt und danach weiterverarbeitet. Die weitere Verwendung ist meistens als sogenanntes Laminat zur Zierde von Bögen und Wurfarmen.

Quelle: www.wikipedia.de

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