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Neemöl - Niemöl Azadirachta indica reines pflanzliches Neemöl

Niemöl (auch Nimöl oder Neemöl)

Azadirachta indica

natürliche Schädlingsbekämpfung

Öl wird bei Kälte fest = im Wasserbad erwärmen

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Verfügbarkeit: sofort

2,50 €

50,00 € pro 1000 ml

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten Lieferzeit:


Neemöl (auch Nimöl oder Niemöl genannt)

100% reines Neemöl

Das natürlichste Mittel gegen Schädlinge

als Emulgator zur Herstellung einer Emulsion am besten Rimulgan verwenden

Neemöl wird aus Extrakten der Blüte des Neembaumes gewonnen. Dieser immergrüne Baum, der auch indischer Flieder genannt wird, ist ein Verwandter der Mahagonibäume. Er wächst hauptsächlich in Ostindien und Bangladesch, wird aber zunehmend auch in Afrika, Amerika und Australien als Nutz- und Schmuckpflanze angebaut.

Der Neembaum, welcher der Spender des Neemöls ist, ist eine sehr genügsame Pflanze ohne große Ansprüche, er übersteht Hitze sowie geringe Feuchtigkeit. Das ist auch der Grund wieso in der Ebene von Arafat in Mekka 50000 Neembäume gepflanzt wurden, um es den Pilgern nach Mekka zu ermöglichen, einen Teil des Weges im Schatten zu laufen. Im Gegensatz zum afrikanischen Raum, in dem die Früchte nur gegessen werden und der Baum sonst eher als Schattenspender dient, sind vor allem in Indien schon lange verschiedene Anwendungsmöglichkeiten der Neemfrüchte bekannt. Die Aufzeichnungen darüber, dass Neemprodukte und insbesondere das Neemöl bei der Behandlung zahlreicher Krankheiten verwendet wurden, reichen bis ins Jahr 500 v. Chr. zurück. Seitdem ist das Neemöl ein wichtiger Teil der ayurvedischen Medizin. Heutzutage gibt es auch in der Drogerie Produkte zu kaufen, die einen geringen Anteil des Wirkstoffes der Neemblüte enthalten, wie Zahnpasta oder Shampoo. Aber mit den wichtigsten Grundprodukten ist das Neemöl günstiger und teilweise wirkungsvoller diese selber herzustellen.

Die Wirkung auf Schädlinge

Diese Wirkung ist die wahrscheinlich wichtigste bei der Anwendung von Neembaumprodukten. Neemprodukte, unter anderem also auch das Neemöl, enthalten schätzungsweise hundert unterschiedliche Wirkstoffe. Doch erst vier davon sind erforscht. Der enthaltene Stoff Azadirachtin ähnelt sehr dem Stoff Ecdysteroid, der bei vielen Insekten und Spinnentiere das Wachstum und die Häutung regelt. Er wird nicht als körperfremd erkannt und gelangt so problemlos in den Stoffwechsel. Dadurch wird die Chintinsynthese aufgehalten, das Tier kann sein schützendes Außenskelett nicht vollständig entwickeln und auch die Entwicklung der Larven oder Puppen wird gestoppt. Auf die ausgewachsenen Tiere hat das aber nur wenig Einfluss. Das Salannin wirkt durch bitteren Geschmack und Geruch abstoßend für die Tiere. Ähnlich wirkt der Stoff Meliantriol, der den Schädlingen den Appetit verdirbt, so dass die Pflanze geschützt wird. Zuletzt haben auch die Stoffe Nimbin und Nimbidin einen bitteren Geschmack, doch sie töten auch alle Viren, darunter Krankheitsauslösende.

Neemöl bei Tieren

Die antivirale Wirkung der Neemprodukte ist der Grund, wieso Neemöl häufig bei der Behandlung von Tieren verwendet wird. Das Neemöl vertreibt zuverlässig Flöhe, Zecken ( gegen Zecken hilft laut der Studie von jugend-forscht-bayern.de auch Schwarzkümmelöl), Milben, Fliegen, Läuse und Mücken und lindert dabei noch eventuell auftretenden Juckreiz. Vor allem Zecken lassen sich von dem bitteren Geruch abschrecken. Wenn sie doch das Fell befallen, dann sterben sich nach kurzer Zeit ab. Wenn die Zecke mit einer Zeckenzange entfernt wurde ist es eine gute Möglichkeit die betroffene Stelle mit etwas Neemöl zu beträufeln, da übertragene Bakterien und Viren so unschädlich gemacht werden können. Zwar können Hunde den strengen Duft auch riechen, jedoch gewöhnen sie sich daran, wenn man das Neemöl beispielsweise mit Teebaumöl mischt, ähnlich wie sie sich auch an ein Flohhalsband gewöhnen können.

Zur Vorbeugung eines Schädlingsbefalls ist es ratsam circa einen halben Teelöffel Neemöl in handelsübliches Hundeshampoo zu geben und damit das Fell des Tieres zu waschen. Auch bei kleinen Wunden kann Neemöl mehrmals täglich aufgetragen werden, um sie zu desinfizieren und den Heilungsprozess zu beschleunigen.

Auch bei Pferden wird Neemöl zur Pflege des Felles und der Haut verwendet, zum Beispiel bei Ekzemen, Sommerräude oder offenen Stellen durch Schweifscheuern. Als Spray wird es vor jedem Weidegang im Sommer aufgetragen um Parasiten fernzuhalten.

Kosmetikzusatz

In Neemöl finden sich mindestens 34 der hundert Wirkstoffe, so dass es ein großes Anwendungsspektrum hat. Auch in der Haar- und Hautpflege des Menschen entfaltet es seine Wirkung. Zwei bis drei Tropfen Neemöl pro Menge an Shampoo, die für eine Wäsche gebraucht wird, macht das Haar glänzender, kräftiger und löst Schuppen. Allerdings sollte man auf die Haardichte achten, da es sonst zu Problemen kommen kann. Ähnlich in der Dosierung kann es auch zum Duschgel dazugegeben oder als Badezusatz verwendet werden, um die Haut zu desinfizieren und zu klären. Auf Dauer kann sogar das gesamte Hautbild verbessert werden. Mit 1 bis 3 Tropfen Neemöl auf 10ml wirkt die Hautcreme antibakteriell gegen Pickel und Mitesser und selbst zu einem guten Massageöl kann es mit Olivenöl, Teebaumöl, Traubenkernöl und japanischem Minzöl gemischt werden. Empfohlen wird zu diesem Zweck ein Neemöl mit Emulgator, damit es sich besser mit den anderen Stoffen verbindet.

Niemöl (auch Nimöl oder Neemöl) ist ein pflanzliches Öl, das aus den Samen des Niembaumes gewonnen wird.

Anwendungsbereiche

Eingesetzt wird es aufgrund seiner insektiziden Wirkung unter anderem als wässrige Emulsion zur Bekämpfung von Schädlingen auf Pflanzen sowie Parasiten auf Mensch und Tier. In Deutschland, Österreich und in der Schweiz sind Azadirachtin-haltige bzw. Niem-haltige Pflanzenschutzmittel zugelassen. Auch Körperpflegemittel wie Seife oder Shampoos mit Niemextrakten sind auf dem Markt. Ein Produkt zur Bekämpfung von Kopfläusen ist Niemolind. Der Rückstand beim Pressen (Niempresskuchen) wird als milder Dünger mit insektizider Wirkung und sogar als Viehfutter verwendet.

Niemöl wird zwar meist als für Warmblüter gesundheitlich unbedenklich beschrieben, jedoch sollte man die Möglichkeit von Nebenwirkungen nicht ganz außer Acht lassen, insbesondere, da durch unsachgemäße Ölgewinnung und Lagerung auch Giftstoffe, beispielsweise Schimmelpilze, in das Produkt gelangen können.

Der Einsatz im Zusammenhang mit Hausstaubmilbenallergie ist umstritten.

Wirkung als Insektizid

Azadirachtin, der Hauptwirkstoff des Öls, wirkt auf den Hormonhaushalt der Schädlinge, indem es die Synthese von Chitin stört. Dadurch wird verhindert, dass sich die Larven erfolgreich häuten und verpuppen können. Damit können die Insektenlarven nicht zum nächsten Schritt im Wachstumszyklus übergehen. Fraßschädlinge werden zum Teil abgeschreckt, die Giftwirkung gegen ausgewachsene Insekten ist allerdings gering.

Quelle www.wikipedia.de

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